Presseberichte

Presseberichte zur Grundschule Bürgeresch

Spielfest 2016 großer Erfolg (NWZ-Bericht)

Am Mittwoch, den 24.2.16, nahm der dritte Jahrgang unserer Schule am Spielfest teil, über das die NWZ folgendermaßen berichtet:

Grundschüler schnuppern in Handballsport hinein

Trainerin Silke Prante und Bundesliga-Spielerinnen helfen bei Turnieren sowie Organisation

Ausgelassene Stimmung herrschte am Mittwoch beim vierten Spielfest der Oldenburger Grundschulklassen in der VfL-Sporthalle in der Rebenstraße. Dort trafen sich 251 Drittklässler aus 14 Schulklassen, um spielerisch den Handballsport kennen zu lernen. Das Spielfestteam Oldenburg in Verbindung mit der Handballregion Oldenburg (HRO) hatte dazu eingeladen. Vertreten waren die Grundschulen Bürgeresch, Röwekamp, Babenend, Nadorst, Wallschule und die Katholische Grundschule Harlinger Straße.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Gudrun Hahne-Meyer in Zusammenarbeit mit demVfL Oldenburg und mehreren Lehrern. Jugendbundesliga-Trainerin Silke Prante stand den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite.

„Für die Mädchen und Jungen ist es eine total positive Veranstaltung. Der Spaß an der Bewegung steht ganz im Vordergrund“, meinte Moritz Tschörtner von der Grundschule Bürgeresch: „Das ist eine tolle Heranführung an der Handballsport.“

Beim Minihandball pfiffen Julia Wenzel und Cara Hartstock vom aktuellen Bundesligakader des VfL Oldenburg die Spiele. Zwischendurch mussten sie viele Fragen der neugierigen Kinder beantworten. So war für viel Abwechslung für alle gesorgt.

„Alle Kinder sind ganz begeistert. Schon im Sportunterricht haben wir uns auf das Spielfest vorbereitet“, berichtete Kirstin Seiger von der Grundschule Wallschule.

Auch eine Rollbrettstaffel machte allen Teilnehmern viel Spaß. Hüpfen auf der Hüpfburg, Rodeo auf der großen Weichbodenmatte, Stelzen laufen oder Türme bauen mit Bechern oder Holzklötzen förderte die Koordination und Motorik. Die Kinder verließen hinterher zwar abgekämpft, aber glücklich und mit strahlenden Augen die Sporthalle. Teamleiterin Hahne-Meyer von der Grundschule Bürgeresch und Prante vom VfL Oldenburg zogen ein positives Fazit: „Der Aufwand hat sich wieder gelohnt. Und wenn sich Kinder entschließen, im Verein Handball zu spielen, haben wir unser Ziel erreicht.“

 

Hier noch einige Bilder, um einen genaueren Eindruck der gelungenen Veranstaltung zu bekommen.

140 Mädchen kicken mit großer Begeisterung

Quelle: Aus der NWZ vom 26.01.2016

 

Am Hallenturnier nehmen zwölf Grundschulen teil – Bloherfelderinnen auf Platz eins

Donnerschwee Wahrlich hoch her ging es am Sonnabend im Sporpark Donnerschwee: Dort ließen 140 Mädchen den Fußball rollen. Bereits zum achten Mal wurde ein Hallenturnier des Projektes „MICK – Kicking Girls“ (hieß zuvor „Mädchen kicken mit“) ausgetragen. An zwölf Oldenburger Grundschulen hat das Projekt Mädchenfußball-AGs eingerichtet, die nun alle zu diesem Turnier eingeladen waren.

Projektleiterin Kerstin Pößiger resümiert: „Mit dem MICK-Projekt möchten wir möglichst vielen Mädchen die Teilhabe am Fußballspiel ermöglichen. Heute haben wir gesehen, dass mit gut 50 Prozent der Anteil von Mädchen mit Migrationshintergrund in den AGs weiterhin zunimmt. Wir freuen uns, dass die Zielgruppe so gut erreicht wird.“ Inzwischen liege auch die Trainingsleitung zu mehr als zwei Dritteln in weiblicher Hand. Pößiger: „,Das zeigt die Nachhaltigkeit des Projektes – haben doch einige der Trainerinnen selbst einmal in einer MICK-AG mit dem Fußballspielen begonnen.“

Große Begeisterung auf dem Spielfeld und am Rand: So wurde denn auch das Siegerinnen-Team der Grundschule Bloherfelde groß gefeiert, das sich durch ein besonders hohes Spielniveau auszeichnete. Im Finale unterlag deshalb die Grundschule Dietrichsfeld, die als zweite Siegerin aus dem Turnier hervorging. Im sogenannten kleinen Finale setzte sich die Grundschule Bürgeresch durch und belegte den dritten Platz, während die Grundschule Staakenweg den Pokal für die Viertplatzierten erhielt. Unter großem Applaus der etwa 250 Zuschauer bekam jedes Team zum Abschluss einen Pokal und jedes Mädchen eine Medaille.

Besonders hat sich das Organisationsteam gefreut, dass so viele Eltern, Lehrkräfte und sogar manche Schulleitung zum Anfeuern in die Halle gekommen sind.

MICK-AG (Fußball für Mädchen)

Quelle: Aus der NWZ vom 16.10.2015

Multikulturelles Dribbeln stärkt Teamgeist

Grundschule Bürgeresch spielt jetzt beim Projekt „Mick“ mit – NWZ unterstützt
Das Fußballprojekt soll Mädchen mit Migrationshintergrund das Einleben erleichtern. Die NWZ sorgt bei Grundschülerinnen für Begeisterung.

Oldenburg Dilaras Vorbild ist Robert Lewandowski. Na klar, weil der Bayern-Stürmer nicht nur oft, sondern auch spektakulär schön ins Tor trifft. So wie die neunjährige Oldenburgerin, als sie ihr Premierentor erzielte. „Das war ein Lattentor“, lacht Dilara. Vom Querbalken des Gehäuses sprang der Ball hinter die Linie – und das auch noch in der letzten Spielminute und nach vorheriger Ankündigung der Siegtorschützin: „Wenn Dilara sich was vornimmt, dann schafft sie das auch“, sagt Klassenkameradin Aurelia über ihre Mitspielerin. Die beiden Viertklässlerinnen spielen nicht nur Doppelpass in ihrem Verein, dem FC Ohmstede, sondern jetzt auch in der Schule in der Mädchenfußball-AG.

Seit diesem Schuljahr mischt die Grundschule Bürgeresch nämlich beim Projekt „Kicking Girls“ mit, das seit mehr als zehn Jahren unter dem Titel „Mick“ (Mädchen kicken mit) von Oldenburg aus bundesweit für Furore sorgt. Partner des vom An-In-stitut „Integration durch Sport und Bildung“ der Carl von Ossietzky Universität entwickelten und betreuten Projektes ist die NWZ. Die hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kickenden Grundschulmädchen mit Trikots auszustatten. Als Uwe Mork, Leiter der NWZ  -Privatkundenabteilung, Donnerstagnachmittag zur Übergabe in der Sporthalle an der Junkerstraße erschien, wurde er begeistert empfangen.

Im grünen Stoff wollen die Mädchen nun beim traditionellen Mick-Sommerturnier der Grundschulen und beim Fußball-Camp nach vorne stürmen. „Das Projekt soll nicht nur generell Mädchen den Einstieg ins Fußballspielen ermöglichen. Wir wollen damit auch dazu beitragen, Mädchen mit Migrationshintergrund die Integration zu erleichtern. Das gemeinsame Spiel in vertrauter Umgebung senkt Hemmschwellen“, weiß Kerstin Pößiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des begleitenden Instituts.

Gudrun Hahne-Meyer, Fachkonferenzleiterin Sport der Grundschule Bürgeresch, freut sich, dass 16 Mädchen vom 1. bis zum 4. Schuljahr an der AG teilnehmen. Als Trainerinnen fungieren Michelle Röseler, die ein freiwilliges soziales Jahr im Sport absolviert, sowie Jule Hybrant. Die 16-Jährige hat über das Mick-Projekt eine Ausbildung zum Juniorcoach absolviert: „Das macht mir riesigen Spaß“, sagt die Elftklässlerin. Daneben ist sie auch Trainerin beim FC Ohmstede und freut sich, wenn Dilara wieder so wie Lewandowski trifft.

Vorlesetag mit Herrn Albani (23.11.15)

Quelle: Aus der NWZ vom 03.12.2015

Kinder hören gespannt zu

Gäste aus der Politik drücken die Schulbank und gehen in den Stall
Die Freude am Lesen teilen: Darum geht es beim Vorlesetag. Die Grundschulkinder hatten viel Spaß dabei.

Etzhorn/Bürgeresch/Drielake Wem schon in der Kindheit der Spaß an der Lektüre vermittelt wird, der liest auch als Erwachsener gern. Diese Botschaft hatten die Gäste aus der Politik, die zu einem besonderen Tag wieder einmal die Schulbank drückten. Sie beteiligten sich am mittlerweile zwölften bundesweiten Vorlesetag, eine Initiative der Wochenzeitung Die Zeit, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn.

Einen außergewöhnlichen Ort hatte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann für ihren Einsatz ausgesucht. Sie las den Schülern der Klasse 1B der Grundschule Etzhorn nicht etwa in deren Klassenzimmer vor, sondern unternahm mit den Kindern einen kleinen Ausflug: einmal die Butjadinger Straße überquert und dann die Allee entlang spaziert zur Alten Brennerei. Dort las Barbara Woltmann im Hofcafé vor. Und anschließend hatte Familie Hilbers die Kinder zu einer Besichtigung ihres landwirtschaftlichen Betriebes mit Kälber, Kühen und Pflegeponys eingeladen.

Spaß mit „Michel“

Vor diesem Hintergrund bot es sich an, den Erstklässlern von den Abenteuern des „Michel aus Lönneberga“ von Astrid Lindgren vorzulesen, der auf einem Hof lebt und in dörflicher Umgebung viel Schabernack treibt. Seine Streiche kamen bei den Kindern gut an.

„Ich lese sehr gern und viel und bin schon als Kind damit angefangen“, erklärt Barbara Woltmann ihre Motivation, am Vorlesetag teilzunehmen. „Diese Begeisterung am Lesen möchte ich gerne auch Kindern vermitteln. Darüber hinaus belegen Studien rund um das Thema, dass Kinder, denen vorgelesen wird, später mehr Spaß am Selbstlesen und einen besseren Umgang mit Texten haben.“

Lust aufs Lesen wollte auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Stephan Albani den Kinder machen. Er besuchte die Grundschule Bürgeresch. Den rund 40 Schülerinnen und Schüler der Förderklassen Sprache las der Politiker die Geschichte „Die kleine Mondnase“ von Gudrun Wagner vor. Damit sich die Kinder auch nach der Aktion das Buch durchlesen können, ließ Albani ein Exemplar für die Schulbibliothek da. Weitere Vorlesestunden absolvierte der Politiker in den Grundschulen Jeddeloh und Metjendorf.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Ulf Prange war unterwegs. Er las den Kindern einer zweiten Klasse an der Grundschule Drielake zwei Märchen von Hans Christian Andersen vor: „Des Kaisers neue Kleider“ und „Tölpel-Hans“. Auf Wunsch der Kinder blieb Ulf Prange auch noch in der Frühstückspause, um eine weitere Geschichte aus dem Märchenbuch vorzulesen. „Ich glaube, dass es den Kindern genauso viel Spaß bereitet hat wie mir“, so sein Fazit.

Bessere Konzentration

„Ich nehme am bundesweiten Vorlesetag teil, weil ich gern dazu beitragen möchte, die Lesefreude bei den Kindern zu wecken“, sagt auch Ulf Prange. Lesen und Vorlesen unterstütze sehr die Entwicklung der Kinder. Lesen und Vorlesen mache Spaß, fördere Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und Vorstellungsvermögen der Kinder. „Dies sind Fähigkeiten, von denen unsere Kinder profitieren.“

Schulen fehlt es an Räumen und Personal

Quelle: Aus der NWZ vom 03.12.2015

Flüchtlinge In Oldenburg

Schulen fehlt es an Räumen und Personal

Der Zahl der schulpflichtigen Flüchtlingskinder ist auf 450 gestiegen. Die Einrichtung von weiteren Sprachlernklassen gestaltet sich schwierig.

Oldenburg Oldenburgs Schulen sehen sich einer rasant wachsenden Zahl schulpflichtiger Flüchtlingskinder gegenüber. Derzeit nehmen rund 450 Kinder und Jugendliche am Unterricht (inklusive Berufsschulen) teil – Anfang Oktober waren es noch 366 gewesen.

14 Sprachlernklassen

Aktuell gibt es 14 Sprachlernklassen, in denen Kinder mit kaum oder gar keinen Deutschkenntnissen auf den Unterricht in Regelklassen vorbereitet werden: fünf an Grundschulen (Hogenkamp, Kreyenbrück, Haarentor, Dietrichsfeld und Bürgeresch), sechs an Oberschulen (jeweils eine Klasse in Osternburg und an der Alexanderstraße, jeweils zwei in Ofenerdiek und Eversten) sowie drei an der Berufsbildenden Schule Haarentor. Ein Ende ist nicht in Sicht: „Der Bedarf steigt weiter“, sagte Schulamtsleiter Matthias Welp am Dienstag im Schulausschuss.

Die Stadt reagiert darauf mit der Einrichtung weiterer Sprachlernklassen – und das teilweise auf unkonventionelle Art, wie Welp berichtete: „Wir müssen schnell reagieren, wir schauen von Woche zu Woche.“ So kann es passieren, dass an der Grundschule Bürgeresch plötzlich 16 Kinder aufgenommen und die Räumlichkeiten des Horts jetzt vormittags von der eiligst eingerichteten Sprachlernklasse genutzt werden.

Zum zweiten Schulhalbjahr soll an der Oberschule Osternburg eine zweite Sprachlernklasse geschaffen werden – mit Blick auf die Räumlichkeiten werde eine einvernehmliche Lösung gesucht, sagte Welp. Eine dritte Klasse sei an der Oberschule Eversten angedacht. Aufgrund des hohen Bedarfs für Schülerinnen und Schüler im Sekundarbereich II reicht das Angebot der BBS Haarentor nicht mehr aus. Aktuell führt die Stadtverwaltung Gespräche mit allen Berufsbildenden Schulen, um weitere Sprachlernklassen einzurichten.

Start am NGO verschoben

Darüber hinaus war geplant, zum 1. Februar erstmals an einem Gymnasium eine Sprachlernklasse zu bilden. „Wir sind mit dem Neuen Gymnasium und dem Sprachbildungszentrum Oldenburg im Dialog“, sagte Welp. Auch das Gymnasium Eversten habe Bereitschaft signalisiert. Weil es sich schwierig gestalte, adäquates Personal zu finden, habe man vom angepeilten Starttermin jedoch erst einmal wieder Abstand genommen. Welp: „Wir brauchen für die Gymnasien etwas mehr Planungszeit.“ NGO-Leiterin Katrin Wutschke wies darauf hin, dass sie nicht über eine einzige Lehrkraft mit DAZ (Deutsch als Zweitsprache)-Abschluss verfüge. Zudem gebe es räumliche Probleme: Schon jetzt sei eine Klasse im Container untergebracht, eine weitere sei eine Wanderklasse. Angesichts der Zahlen – derzeit bekommt Oldenburg jede Woche 40 neue Flüchtlinge zugewiesen, ab Februar sollen es knapp 60 wöchentlich sein – könne man bei der Raumsuche nicht wählerisch sein, mahnte Dezernentin Dagmar Sachse.

Die – ohnehin überlaufenen – Integrierten Gesamtschulen bleiben (noch) außen vor: „Wenn Plätze für ganze Klassen geblockt werden, könnten andere Eltern sich einklagen“, befürchtet Schulamtsleiter Welp.

Auf eine schnellere Einrichtung von Sprachlernklassen an Gymnasien drängen weiterhin SPD, Grüne und Linke. „Wir hatten auf das zweite Halbjahr gehofft“, zeigte sich Sozialdemokratin Gesine Multhaupt enttäuscht.

→ Flüchtlingssituation 03.12.15
Anmerkung: Der Artikel enthält einen inhaltlichen Fehler. Wir (die Grundschule Bürgeresch) richten (zunächst) keine Sprachlernklasse ein, sondern beschulen die Flüchtlingskinder zur Zeit teilintegrativ.